HOCHWASSER 22.01.2015

Hochwasser und Muren in Bosnien-Herzegowina

© zVg.
Experten sehen Erdrutsche in Teilen Bosnien-Herzegowinas als Spätfolge der Hochwasserkatastrophe des vergangenen Frühjahrs.


Starke Regenfälle und Tauwetter haben in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Überschwemmungen in Bosnien-Herzegowina geführt. Nun bedrohen vor allem Muren und Erdrutsche die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten. Die Wassermassen haben das Erdreich in zahlreichen Gemeinden aufgeweicht und Lawinen aus Schlamm und Geröll von Berghängen gelöst.

„Diese Situation ist eine Spätfolge der Überschwemmungen vom Frühjahr. Die derzeitigen Niederschläge konnten das nicht alleine bewirkt haben“, sagte Enver Adžem, ein Sprecher des Amts Stadtplanung in Goražde im Online-Portal klix.ba.

In der Umgebung von Visoko wurden in drei Gemeinden Murenabgänge gemeldet. Die örtlichen Einsatzkräfte und der Zivilschutz versuchen derzeit gefährdete Hänge zu sichern, um weitere Erdrutsche zu verhindern. In Donja Vracica wurden Teile der Verkehrsverbindungen verschüttet. Auch in der Umgebung von Gorazde wurden mehrere Straßen durch Muren unterbrochen.

KOSMO-Redaktion

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