HOCHWASSER 30.05.2014

Hochwasser: Wie viele Tote gab es wirklich?

© Peter Provaznik / KOSMO
In Serbien wurden laut Medienberichten drei Personen wegen der Verbreitung falscher Zahlen der Todesopfer in der Flutkatastrophe verhaftet. Behörden veröffentlichen endgültige Zahlen erst in der kommenden Woche.


Wegen der Verbreitung falscher Information über die Zahl der Hochwasseropfer wurden in Serbien drei Personen festgenommen. Den Beschuldigten wird „Verbreitung von Panik und allgemeiner Verwirrung“ vorgeworfen. Sie sollen über soziale Medien im Internet während der Zeit der akuten Hochwasserkatastrophe falsche Angaben über die Anzahl der Todesopfer verbreitet haben. Das mögliche Strafmaß beläuft sich auf sechs Monate bis fünf Jahre. Über die Beschuldigten wurde eine 30-tägige Untersuchungshaft verhängt.

Definitive Angaben über die Zahl der Todesopfer durch die serbischen Behörden fehlen noch. Die Regierung hat angekündigt, Mitte der kommenden Woche endgültige Zahlen zu veröffentlichen. Bisher wurden in Serbien 33 tote und 37 vermisste Personen bestätigt.

Laut Angaben der Tageszeitung Blic laufen ebenfalls Ermittlungen der Staatsanwaltschaft über ein eventuelles Fehlverhalten der Behörden angesichts des Hochwassers. Insbesondere der Bürgermeister der Stadt Obrenovac, Miroslav Cuckovic, wird in den Medien beschuldigt, die Evakuierung seiner Stadt zu spät veranlasst zu haben. In Obrenovac starben 13 Menschen durch das Hochwasser.

KOSMO-Redaktion

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