POLITIK 29.04.2014

Harter Sparkurs in Serbien

© zVg.
Serbiens Regierung startet mit einer Sparoffensive. Zu den ersten Budgetkürzungen gehören die Beamten – Pensionskürzungen sollen noch folgen.


Serbiens neuer Premierminister Aleksandar Vučić hatte bereits vor seiner offiziellen Amtseinführung „schwierige und schmerzliche Reformen“ angekündigt (siehe KOMOS-Bericht). Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst gehören zu den ersten, die davon betroffen sein werden. Ab 1. Juni sollen die Gehälter für 800.000 öffentlich Bediensteter um rund zehn Prozent gekürzt werden. Das gab der serbische Finanzminister Lazar Krstić gestern bekannt.

Durch diese Maßnahme sollen 173 Millionen Euro eingespart werden. Insgesamt hat sich die Regierung Budgeteinsparungen in Höhe von 400 Millionen Euro bis Jahresende vorgenommen.

Das Durchschnittseinkommen in Serbien liegt bei etwa 370 Euro – im öffentlichen Sektor ist es im Schnitt um 100 Euro höher. Die durchschnittlichen Pensionen liegen bei 200 Euro. Mit einer Pensionssenkung will die Regierung noch abwarten.

Weitere Maßnahmen, wie die Privatisierung der "Telekom Srbija", die bis spätestens Mai 2015 abgeschlossen werden soll, sollen zusätzliche Einnahmen in das Budget bringen.

KOSMO-Redaktion


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