POLITIK 20.01.2014

„Handgranaten-Tschusch“ – Empörung um FPÖ-Posting

© zVg.
Hochrangiger FPÖ-Politiker sorgt mit menschenverachtendem Internet-Posting für Aufregung.


Manfred Pühringer, der freiheitliche Spitzenkandidat bei den AK-Wahlen, bezeichnete in einem Facebook-Posting ein Mordopfer mit bosnisch-serbischem Migrationshintergrund als „Handgranaten-Tschusch“. Bei dem Ermordeten handelt es sich um den SPÖ-Kommunalpolitiker Zlatko N., der mit drei Schüssen in den Rücken und einer Handgranate in einem Auto in Wien Ottakring hingerichtet worden war.

Laut Medienberichten soll der FPÖ-Politiker in einem anderen Posting ein verfremdetes SPÖ-Logo veröffentlicht haben, bei dem der Buchstabe „Ö“ durch der Abbildung einer Handgranate ersetzt worden war.

Der SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Horner bezeichnete das Verhalten Pühringers als „menschenverachtend“ und „untragbar“ und wies auch auf frühere Postings hin, in denen sich Pühringer mit einer Tätowierung des Bundesadlers mit dem Schriftzug „Ehre, Treue, Vaterland“ präsentiert hatte.

KOSMO-Redaktion

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