PANORAMA 12.05.2015

Franzose Guyon: „Ich wollte schon immer Serbe sein“

Der französische Menschenrechtsaktivist Arno Guyon ist für seine Liebe und sein Engagement für Serbien nun auch offiziell belohnt worden.

Für sein jahrelanges Engagement für die Serben im Kosovo bekam er nun vom Innenminister Nebojša Stefanović bei einer Feierlichkeit in Belgrad die serbische Staatsbürgerschaft und den dazugehörigen Pass. “Das Leben ist ein Wunder. Ich kam als junger Franzose nach Serbien, ohne hier Wurzeln, Freunde oder Bekannte zu haben. Ich habe mich für Serbien entschieden. Auch wenn ich hier keine Wurzeln habe: Serbien fließt durch meine Venen“, sagte Guyon beim Empfang im Innenministerium.

Mit Serbin verheiratet

Guyon kam vor zehn Jahren nach Belgrad und sagte damals vor Journalisten: „Ich werde Serbisch sprechen, Kyrillisch schreiben, eine Serbin heiraten und mir den serbischen Pass holen“. „Damals hat mir keiner geglaubt. Jetzt ist das alles eingetroffen“, sagt der junge Franzose, der mit der Serbin Ivana verheiratet ist.

Das erste Mal hörte er von Serbien durch die Geschichten seines Großvaters, der ihm von den „verbrüderten Völkern“ erzählte. Mit seinem Verein „Solidarität für Kosovo“ organisierte er zahlreiche Hilfstransporte für die Serben im Norden des Kosovo.

KOSMO-Redaktion

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