VATIKAN 14.03.2013

Franziskus I. – Fürsprecher der Armen

© zVg
Habemus Papam! Jorge Mario Bergoglio, 76-jähriger Argentinier mit italienischen Wurzeln, ist das neue Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und nennt sich in seinem neuen Amt Franziskus I.

Der 266. Papst gilt als demütiger Fürsprecher der Armen, der seinen Namen nach Franz von Assisi gewählt hat, dem Gründer des in Italien besonders geehrten Bettelordens. Ein zentraler Punkt seines Programms dürfte also die Bekenntnis zu den Armen sein.

Mit dem Argentinier und Jesuiten ist seit mehr als 100 Jahren wieder ein Ordensmann Papst. Als Erzbischof von Buenos Aires benutzte Kardinal Bergoglio bisher öffentliche Verkehrsmittel, bewohnte ein Apartment statt einer Bischofsresidenz und setzte sich für Benachteiligte ein - der jesuitische Lebensstil ist bei Bergoglio mehr als ein Lippenbekenntnis.

Das Konklave zur Wahl des neuen Papstes dauerte von 12. bis 14. März und Franziskus I. wurde nach nur fünf Durchgängen mit der nötigen Zweidrittelmehrheit gewählt.

KOSMO-Redaktion

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