POLITIK 09.06.2015

Fischer: „EU-Integration des Balkan hat Priorität“

© Peter Lechner/HBF
Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer sprach sich gestern für eine Unterstützung des Westbalkan bei seinen EU–Bemühungen aus.

Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer traf sich gestern mit Amtskollegen aus den Balkan-Staaten anlässlich des Brdo-Brioni-Prozesses in Budva, Montenegro. Am Rande des Treffens sagte Fischer gegenüber Medienvertretern, dass die Integration des Westbalkan weiterhin eine Priorität der österreichischen Außenpolitik sei. Die europäische Integration werde nicht vollständig sein, solange der Westbalkan nicht ein Teil der EU sei, so Fischer.

Der Brdo-Brioni-Prozess ist eine regionale Kooperation der Westbalkan-Länder, an dem Staatsoberhäupter von Österreich, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Slowenien und Serbien teilnehmen. Aus österreichischer Sicht ist das Treffen in Budva eine wichtige Vorbereitung auf den Westbalkan-Gipfel, der am 27. August 2015 in Wien stattfinden wird, heißt es aus dem Bundeskanzleramt. Zu den Treffen in Wien sind u.a. Präsident Francois Holland und Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeladen worden.

KOSMO-Redaktion

Studie: Österreicher gegen EU-Erweiterung in Südosteuropa

Westbalkan-Konferenz: Bosnien ist das größte Sorgenkind

 
Vučić: „Österreich hat Serbien mehr geholfen als Russland“

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe als PDF zum Nachlesen

COVER STORY:
Österreichs Beschützer
INTERVIEW:
Rap-Legende Juice
REPORTAGE:
Teure Geburstage

Zusendung

Lassen Sie sich KOSMO bequem nach Hause zusenden! Versandkostenbeitrag nur 11,- EUR (10 Ausgaben).
Zum Bestellformular

Facebook