POLITIK 12.06.2014

Skandal: FPÖ-Politiker wettert gegen Schwarzafrikaner und Homosexuelle

Rudolf Fischer, freiheitlicher Bezirksobmann aus Groß-Enzersdorf, sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken mit gleich mehreren derben und rassistischen Postings für Wirbel.

Wiederholt äußerte sich der FPÖ-Funktionär rassistisch auf Facebook, unter anderem mit Aussagen wie: „Menschen sind wie Bananen…keiner mag die Schwarzen..!“. Nicht nur dunkelhäutige Menschen werden durch die Postings diskriminiert: Immer wieder schreibt Fischer auch gegen Homosexuelle, unter anderem mit einem Facebook-Posting zum Life Ball. „Der Life Ball ''Vater'' Gery Keszler sammelte die Spenden nicht für die ''ärmsten der Armen'', sondern für die ''wärmsten der Warmen''!!“, so Fischer auf Facebook.

FP-Landespartei verteidigt umstrittenen Politiker

Obwohl andere politische Parteien im Bezirk – unter anderem die SPÖ-Jugend - bereits den Rücktritt von Fischer gefordert haben, steht die FP-Landespartei weiter hinter dem kontroversen Politiker. „Die Sozialistische Jugend soll sich nicht als Moralapostel aufspielen“, sagte der niederösterreichische FP-Landesparteisekretär Christian Hafenecker, der somit die untragbaren Aussagen von Fischer verteidigte.

Welche Ziele Fischer erreichen will, lässt der FPÖ-Politiker seine Freunde in einem Posting nur erahnen: „Ziele hab ich genug im Leben… Aber zu wenig Munition“.  

KOSMO-Redaktion

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