POLITIK 02.07.2014

FPÖ-Jugend wirbt gegen Gleichberechtigung

© RFJ
Als Antwort auf den Sieg von Conchita Wurst beim Song Contest und die Lifeball-Plakate des Starfotografen David LaChapelle schickt der RFJ eine halbnackte Blondine ins Rennen.


Blonde Haare, blaue Augen, halbnackt und kein Bock auf Binnen-I und Frauenquote. Mit diesem Flyer wirbt der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) für das ideale Frauenbild. Im Text zu der Kampagne heißt es, echte Frauen „haben weder Bart noch Penis“, „sind auch ohne Quote erfolgreich“ und „brauchen kein Binnen-I“. Aus dem RFJ Burgenland heißt es, man wolle sich mit der Kampagne gegen „den derzeitigen Gender-Wahnsinn sowie das neue, absurde Frauenbild" positionieren. Offensichtlich bezieht sich die Kampagne auf den Songcontest- Sieg von Conchita Wurst und die Lifeball-Plakate von Starfotograf David LaChapelle.

Kritik kommt dabei nicht nur aus den sozialen Netzwerken, sondern auch aus der Politik. „Wenn die einzige Botschaft, die die Freiheitlichen in der Frauenpolitik zu verbreiten haben, nackte Frauen auf Flyern sind, dann ist das nicht nur traurig, sondern zum Kotzen“,  kritisierte Naomi Dutzi, die Frauensprecherin der Sozialistischen Jugend Österreich.

KOSMO-Redaktion

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