SPORT 18.12.2014

FIFPro warnt Fußballer vor Serbien

Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro und die Serbische Spielergemeinschaft (SPFN) raten in einer Stellungnahme allen Profifußballern von einem Engagement in Serbien ab.

„Spieler sind seit Monaten nicht bezahlt worden und stehen vor ernsthaften finanziellen Problemen. Vereine stehen kurz vor der Pleite“, sagte FIFPro-Generalsekretär Theo van Seggelen.

Bankkonnten von Klubs gesperrt

Laut seinen Worten ist die Situation alarmierend. „Wir haben momentan 115 Fälle über überfällige Verbindlichkeiten vorliegen. Und es gibt nur etwa 500 Profifußballer in Serbien“, so van Seggelen. Die Bankkonten von acht der 16 Klubs in der Super Liga sind laut FIFPro von der Serbischen Nationalbank gesperrt worden.

Der Präsident der serbischen Spielergemeinschaft Mirko Poletica bestätigt mit seinen Aussagen die Krise im serbischen Profifußball. „Es gibt Spieler, denen sogar das Geld fehlt, um Milch für ihre Kinder zu kaufen“, sagte Poledica. Beide Organisationen raten ausländischen Fußballern daher von einem Engagement in Serbien ab.

KOSMO-Redaktion

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