LET''S CEE FILM FESTIVAL 2014 14.10.2014

Voller Erfolg für Filme aus Osteuropa

© Let's CEE / Alex Halada
Mit 91 Filmen und 13.000 Besuchern war das dritte LET’S CEE Film Festival ein voller Erfolg. Bei der Preisverleihung am Samstag gab es auch für Filme aus dem ehemaligen Jugoslawien Auszeichnungen und lobende Erwähnungen.


Immer mehr Menschen interessieren sich für Filme aus Zentral- und Osteuropa. Das zeigte die bereits dritte Ausgabe des LET’S CEE Film Festivals, das am vergangenen Wochenende in Wien zu Ende ging. Von 9.600 Besuchern im Vorjahr stieg die Besucherzahl heuer auf rund 13.000. Auch die Zahl der internationalen Gäste war von 52 auf über 100 gestiegen. Insgesamt 91 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Zentral- und Osteuropa in Originalsprache mit englischen oder deutschen Untertiteln wurden gezeigt.

Zu verdanken ist das dem Team von Festivaldirektoren Magdalena Zelasko und Wolfgang P. Schwelle, die sich über das Ergebnis erfreut zeigten, aber auch die sehr geringe Förderung seitens der Öffentlichen Hand kritisierten: „Vom Bund und von der EU kriegen wir keinen Cent, von der Kulturabteilung der Stadt Wien 15.000 Euro. Das ist ein Bruchteil dessen, was wir brauchen würden und nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Magdalena Zelasko.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen

Bei der Award Ceremony in der Wiener Urania wurden die Sieger der drei Wettbewerbe des Festivals geehrt. Der Urania Award 2014 in der Kategorie „Bester Spielfilm“ ging dabei an den estnischen Regisseur Ilmar Raag für seine internationale Koproduktion (Russland/Estland/Finnland/Weißrussland/Kasachstan) „I Won’t Come Back“. Kornél Mundruczós aufwühlende Parabel über Unmenschlichkeit „White God“ (Ungarn/Deutschland/Schweden), die das diesjährige LET''S CEE Film Festival eröffnete sowie die bittersüße und originelle Komödie „Monument to „Michael Jackson“ (Serbien/Deutschland/Mazedonien/Kroatien) von Darko Lungulov erhielten lobende Erwähnungen.

Im Dokumentarfilm-Wettbewerb wurde „Pipeline“ (Russland/Tschechien/Deutschland) mit dem Hauptpreis bedacht. Lobende Erwähnungen gab es für Tatjana Božić'' sehr persönliche und offene Selbstreflexion in Sachen Liebesleben „Happily Ever After“ (Kroatien/Deutschland) und die durch ihre poetische Bildsprache und ihr meditatives Tempo bestechende Arbeit Pelican in the Desert (Lettland) von Viesturs „Kairišs“. Beim Kurzfilm-Wettbewerb ging der Hauptpreis an „The Chicken“ (Kroatien/Deuschland) der Bosnierin Una Gunjak.

KOSMO-Redaktion

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