CHRONIK 13.11.2014

Eltern wollten Mord an Mirela (20) rächen

© ORF
Die Eltern der ermordeten jungen Bosnierin in Saalfelden forderten die Herausgabe des Tatverdächtigen. Die Polizei musste die aufgebrachte Familie mit Pfefferspray zurückhalten.


Der bestialische Mord an der bosnischstämmigen Mirela B. (20) in der Gemeinde Saalfelden in Salzburg hatte für Aufsehen gesorgt. Was man anfangs für eine Beziehungstat gehalten hatte, stellte sich als Ritualmord heraus. Laut Berichten regionaler Medien soll der Tatverdächtige Aleksandar I. (20) (es gilt die Unschuldsvermutung) die junge Frau mit mehreren Messern rituell ermordet und ihr okkulte Symbole in die Haut geritzt haben. Der Verdächtige soll sich bereits seit längerer Zeit in online-Foren mit Okkultismus und sogar Nazi-Verehrung beschäftigt haben.

"Warum schützt ihr den Mörder?"

Nun kam es bei einem Lokalaugenschein mit der Polizei zu Tumulten. Als die Beamten den Verdächtigen zur Rekonstruktion des Falls an den Tatort führten, kam es zu dramatischen Szenen mit den Angehörigen des Opfers. Verwandte und Freunde der ermordeten Frau versuchten das Fahrzeug mit dem Tatverdächtigen aufzuhalten. Es kam zu einem Handgemenge mit den Einsatzkräften. Die Polizei musste mit dem Einsatz von Pfefferspray drohen, als die aufgebrachten Eltern des Opfers die Herausgabe des Täters forderten. „Warum schützt ihr den Mörder meines Kindes?“, schrie die entsetzte Mutter der ermordeten jungen Frau.

„Es ist niemand verletzt und niemand festgenommen worden“, sagt Polizei-Sprecher Ortwin Lamprecht. Gröbere Ausschreitungen konnten verhindert werden.

KOSMO-Redaktion

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