WIRTSCHAFT 09.04.2014

EU-Untersuchung gegen Teilhaber der Air Serbia

© zVg.
Die EU-Kommission startete eine Untersuchung der Beiteiligungen von Etihad (Vereinigte Arabische Emirate) an europäischen Fluglinien.


Gegen die arabische Fluggesellschaft Etihad, die vor kurzem 49 Prozent der serbischen staatlichen Fluggesellschaft Air Serbia übernommen hat (siehe KOMSO-Bericht), wurde eine formelle Untersuchung der EU eingeleitet. Die Europäische Union hat den Verdacht, dass sich die arabische Gesellschaft über Strohleute die Mehrheit an einigen europäischen Fluglinien sichert. Laut EU-Recht dürfen außereuropäische Unternehmen in der EU nicht mehr als 49 Prozent an einer Fluggesellschaft halten. Die Untersuchung wurde auf Initiative von sechs europäischen Fluglinien, darunter der Lufthansa, Condor und Easyjet eingeleitet.

Aus Serbien heißt es, man sei wegen der Untersuchung der EU-Kommission nicht besorgt. Die Europäische Union habe sich bereits im vergangenen August mit der strategischen Partnerschaft von Etihad und Air Serbia beschäftigt. Was nach der Offiziellen Einigung über die Übernahme von 49 Prozent von Air Serbia durch Etihad noch fehlt ist die Einrichtung eines Aufsichtsrats.

KOSMO-Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Etihad Airways hält 49 Prozent an Air Serbia

Neustart: JAT Airways wird Air Serbia

Bosnischer Milliardär will Hypo übernehmen

Raiffeisen Bank erhält Auszeichnung am Balkan

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe als PDF zum Nachlesen

COVER STORY:
Österreichs Beschützer
INTERVIEW:
Rap-Legende Juice
REPORTAGE:
Teure Geburstage

Zusendung

Lassen Sie sich KOSMO bequem nach Hause zusenden! Versandkostenbeitrag nur 11,- EUR (10 Ausgaben).
Zum Bestellformular

Facebook