MENSCHENRECHTE 07.05.2015

EU-Parlament fordert von Bosnien mehr LGBTI-Rechte

© zVg.
Letzte Woche hat das Europäische Parlament seinen Jahresbericht für Bosnien-Herzegowina vorgelegt. Darin werden mehr Rechte für schwule, lesbische, bisexuelle sowie trans- und intersexuelle Personen gefordert.


Das EU-Parlament ist über die weitverbreitete Hetze, Hassvorfälle, Drohungen, Belästigungen und Diskriminierung gegen LGBTI-Personen in Bosnien-Herzegowina besorgt. Das Parlament möchte daher die bosnisch-herzegowinischen Behörden ermutigen, die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität als Teil des Hetzparagraphen zu inkludieren sowie das Bewusstsein über die LGBT-Rechte im Justizsystem und in der Öffentlichkeit zu heben.

"Das Prinzip der Nichtdiskriminierung ist in Bosnien-Herzegowina bereits im Gesetz eingebettet, nun benötigen wir Implementierungsstrategien, um das Leben der LGBTI-Bevölkerung im Land zu verbessern. Es ist inakzeptabel, dass Leute dort immer noch in Angst leben, nur weil sie das sind, was sie sind", so die österreichische EU-Abgeordnete.

KOSMO-Redaktion

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