POLITIK 14.04.2014

EU-Außenminister beraten über Bosnien-Herzegowina

Die Außenminister der EU-Mitgliedsstaaten beschäftigen sich am Montag bei ihrer Ratssitzung auch mit der Lage in Bosnien-Herzegowina.

Österreich wird sich dabei gemeinsam mit Ungarn für eine Vertiefung des EU-Integrationsprozesses von Bosnien-Herzegowina aussprechen. Dabei stellen die beiden Länder einen gemeinsam verfassten Beitrag zur Debatte. In diesem geht es darum, dass die EU an einem souveränen und abgesicherten Staat interessiert sein müsse. „Die Bevölkerungsmehrheit des Landes steht hinter dem Vorantreiben des EU-Integrationsprozesses, auch wenn einige lokale Akteure die für einen zukünftigen EU-Beitritt benötigten Reformen zu vermeiden versuchten“, heißt es in dem gemeinsam verfassten Papier.

Um die Disfunktionalität des bosnischen Staates zu überwinden,  muss die EÜ überlegen wie man effiziente staatliche Strukturen im Land fördern kann. „Bosnien-Herzegowina verdient ein besonderes Augenmerk“, betont man in den Außenministerien Ungarns und Österreichs.

KOSMO-Redaktion

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