RASSISMUS 12.02.2015

Diskriminierungs-Hotline: 50 Anrufe in erster Woche

© zVg.
50 Anrufe und 30 Meldungen per E-Mail gingen in der ersten Woche bei der neu gestarteten Diskriminierungs-Hotline ein.


Die Anfang Februar gestartete Hotline für Menschen, die aufgrund ihres Migrationshintergrunds Opfer von Diskriminierung und Rassismus wurden, gab an, bereits 50 Anrufe innerhalb der ersten Woche entgegengenommen zu haben. Zudem wandten sich bereits 30 Personen per E-Mail an die Beratungsstelle. Die Betroffenen klagen meist über Diskriminierung im öffentlichen Raum oder bei Ämtern und Behörden.

Die von Integrationsminister Sebastian Kurz ins Leben gerufene Hotline soll eine zentrale Anlaufstelle für Opfer von Diskriminierung sein und diese an Beratungseinrichtungen weitervermitteln. Am Konzept hat der Verein ZARA Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit mitgearbeitet. Da Diskriminierung als Delikt im Verwaltungsstrafrecht festgelegt ist, drohen Strafen bis zu mehreren Tausend Euro.

KOSMO-Redaktion

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