ASYL 14.03.2014

Deutschland begrenzt Zuwanderung vom Balkan

© zVg.
Ein neuer Gesetzesentwurf stuft die Länder des Balkan als sichere Herkunftsstaaten ein. Asylverfahren aus dem Balkan sollen nur noch eine Woche dauern.


In Deutschland stammt jeder vierte Asylwerber vom Balkan. In fast allen Fällen werden die Asylanträge abgelehnt. In einem neuen Gesetzesentwurf der Regierung sollen die Balkanländer als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden, um so die Abwicklung der Asylverfahren zu beschleunigen.

Betroffen sind Menschen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Nach der neuen Regelung sollen Anträge auf Asyl aus diesen Ländern von den Behörden gleich als offensichtlich unbegründet abgelehnt werden.

„Menschen aus diesen Ländern werden nicht politisch verfolgt, ihre Asylanträge müssen rasch und klar beschieden werden“, sagte der deutsche Innenminister Thomas de Maizière.

Die Bearbeitung eines Asylantrags vom Balkan soll in Zukunft innerhalb von einer Woche erledigt werden. Auch die Ausreisepflicht bei einer Ablehnung wird auf eine Woche begrenzt.

KOSMO-Redaktion

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