BIO 24.03.2015

Deutsche verrückt nach bosnischem Bio-Gemüse

© zVg.
Enver Avdić aus Donji Vakuf verkaufte deutschen Geschäftspartnern sein Bio-Gemüse für 15 Jahre im Voraus. Bosnien-Herzegowina könnte zum Bio-Paradies werden.

In der kleinen mittelbosnischen Stadt Donji Vakuf existiert das Unternehmen ESOF (Eco Sustainable Organic Food) erst seit zwei Jahren. Doch ihre Bio-Lebensmittel sind weit über die Grenzen Bosnien-Herzegowinas so geschätzt, dass sie sich um Kunden nicht kümmern müssen. ESOF erzeugt ihre eigenen roten und gelben Paprika – im bosnischen Volksmund „roge“ und „babure“ genannt.

Diese bosnischen Paprika wirken in Deutschland Wunder: Das Unternehmen Bio Agrar International aus Deutschland hat sie für die nächsten 15 Jahren im Voraus gekauft und wird sie auf den Bio-Märkten in Deutschland, Großbritannien und Frankreich verkaufen. „Die Nachfrage nach Bio-Nahrung ist immens. Wir in Bosnien haben die besten Bedingungen für den Anbau von Bio-Gemüse und in der Herzegowina kann man Bio-Obst erzeugen“, sagt Enver Avdić, ESOF-Mitbegründer (Bild). Bosnien-Herzegowina wird für den EU-Biomarkt immer interessanter, denn in diesem Land kann man ökologisch gezüchtete Gemüse und Obst immer noch viel günstiger produzieren, und die Qualität ist sehr hoch.

KOSMO-Redaktion

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