ASYLPOLITIK 13.02.2014

CSU-Minister gegen Balkan-Flüchtlinge

© zVg.
Der bayerische Innenminister Joachim Hermann (CSU) verlangt eine Streichung des Taschengeldes für „Wirtschaftsflüchtlinge vom Balkan“ und spricht von einem „massiven Asylmissbrauch“.

Laut seinen Forderungen sollte die deutsche Bundesregierung so schnell wie möglich dem Anstieg der Asylwerberzahlen vom Westbalkan entgegenwirken. „Ich kann nicht akzeptieren, dass diese Staaten die Liste der Herkunftsländer anführen, obwohl die Anerkennungsquote nahe Null liegt“, so Hermann.

Dabei handelt es sich bei dem Anstieg der Asylweberzahlen vor allem um Roma aus Serbien. Nach Angaben der deutschen Behörden gab es im vergangen Jahr 18.001 Ansuchen um Asyl, womit Serbien in Deutschland momentan die Liste der Asylanträge anführt. Mazedonische Asylwerber lagen 2013 mit 9418 Anträgen an vierter Stelle.

Hermann bestätigt mit diesen Aussagen auch den offiziellen Kurs der CSU, die mit dem Slogan „Wer betrügt, der fliegt“ eine härtere Gangart gegen Arbeitsmigranten aus Rumänien und Bulgarien fordert.

KOSMO-Redaktion

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