CHRONIK 24.11.2014

Brutaler Mord an Wiener Serben gibt Rätsel auf

© zVg.
Ein 26-jähriger Serbe wurde mit durchgeschnittener Kehle in Wien gefunden. Die Polizei tappt im Dunkeln.


In einer Blutlache lag der Leichnam des 26-jährigen Aleksandar J., als ihn sein Vater Novak J. in einem Straßenbahndepot in Wien vorfand. Neben dem Toten wurden sein ausgeschaltetes Mobiltelefon und die Tatwaffe – ein Skalpell – gefunden, berichtete die serbische Tageszeitung Kurir.

Der mysteriöse Tod des jungen Mannes, der an seinem Arbeitsplatz, einem Straßenbahndepot in Wien, aufgefunden wurde, ereignete sich Anfang November. Vergangene Woche wurde Aleksandar J. in seinem Heimatort in Bosnien-Herzegowina (Landesteil Republika Srpska) bestattet. Laut Angaben des Kurir wurden bereits dutzende Personen zu der Tat einvernommen. Eine Spur zu den Tätern konnte nicht gefunden werden. Das Fehlen jeglicher Spuren gibt ebenso Rätsel auf, wie das Ausbleiben von Berichten in österreichischen Medien.

Aleksandar J. lebte und arbeitete seit zwei Jahren in Österreich. Laut Medienberichten aus Serbien untersucht die Polizei derzeit die Scheinehe, die der Ermordete mit einer österreichischen Staatsbürgerin eingegangen war, um die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu bekommen. Zum Zeitpunkt der Mordes soll sich auch die in Serbien lebende Verlobte des Opfers in Wien aufgehalten haben.

KOSMO-Redaktion

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