CHRONIK 12.02.2014

Bosnier schickte Todesdrohungen an Strache

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Der offenbar geistig verwirrte Tarik M. (28) hatte insgesamt 47 E-Mails mit Todesdrohungen an FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache verschickt.


Dem 28-jährige gebürtige Bosnier Tarik M. wurde gestern wegen zahlreicher Drohbriefe, die er dem FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache im vergangenen Jahr geschickt hatte, der Prozesse gemacht. Der offenbar geistig verwirrte Mann bedrohte den Politiker unter anderem mit abstrusen Science-Fiction Waffen. So heißt es  in einer seiner Mails etwa: „Eine Insektendrohne mit Todesspritze wird Sie ausschalten“.

Vor Gericht hatte der 28-jährige Elektromechaniker angegeben, dass er den FPÖ-Obmann lediglich erschrecken wollte. Einen wirklichen Anschlag auf sein Leben habe er nie geplant. Als Begründung für die Serie von Drohbriefen gab der Mann an: „Auf Straches Facebook-Seite wurden immer wieder nationalsozialistische Äußerungen gepostet. Darüber habe ich mich geärgert.“

Der verwirrte Mann war auch schon wegen Drohungen an die Firma Möbelix und an das Justizministerium vor Gericht gestanden. Er wurde von den Schöffen im Straflandesgericht Wien in die Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

KOSMO-Redaktion


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