PANORAMA 16.05.2014

Hilfsaktion für Hochwasseropfer in Bosnien-Herzegowina

© zVg.
In Bosnien-Herzegowina und Serbien herrscht nachwievor Ausnahmezustand. Meteorologen sprechen von den schwersten Regenfällten seit 1892.


Auch am dritten Tag des Hochwassers ist die Situation in den überfluteten Gebieten in Bosnien-Herzegowina und Serbien kritisch. In Wien wurde über Facebook zu einer Hilfsaktion für die Opfer der Naturkatastrophe in Bosnien-Herzegowina aufgerufen. Am Samtag dem 17. Mai und am Sonntag dem 18. Mai können Sachspenden beim Arbeiter-Samariterbund in der Pillergasse 24 in Wien abgegeben werden (Link zur Facebook-Gruppe). Mehrere bosnische Vereine in Österreich haben sich für die Initiative zusammengeschlossen.

"Am dringendesten benötigen die Menschen Lebensmittel in Konserven, Hygieneartikel und Trinkwasser. Angehörige berichten uns, dass es in den Supermärkten bereits kein Trinkwasser mehr gibt", sagten die Initiatoren der Aktion zu KOSMO.

Schwere Regenfälle haben seit Mittwoch zu Überschwemmungen in weiten Teilen Bosnien-Herzegowinas und Serbiens geführt. Die Hydrometeoroloische Anstalt in Sarajevo meldete die schwersten Regenfälle seit dem Jahr 1892. In manchen Teilen des Landes waren bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen.

Serbien: 100.000 ohne Strom

Am schwersten betroffen sind in Bosnien-Herzegowina vor allem die Gebiete um den Fluss Bosna. Die Stadt Maglaj steht laut Medienberichten mittlerweile vollkommen unter Wasser und auch die Hauptstadt Sarajevo ist vom Hochwasser betroffen.

In Serbien wurde unterdessen bereits der Notstand ausgerufen. Die serbische Regierung wandte sich sowohl an die EU-Kommission als auch an die russische und slowenische Regierung um Hilfe. Laut Medienberichten sind hier über 100.000 Haushalte ohne Strom geblieben, über 3.000 Menschen wurden bisher evakuiert und an 400 Schulen wurde am Donnerstag der Unterricht ausgesetzt. Die Meteorologen rechnen mit weiteren Regenfällen in den kommenden Tagen.

KOSMO-Redaktion

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