PANORAMA 06.10.2014

Bosnien/Kosovo: Größte Quellen für IS-Terroristen

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung sind Bosnien-Herzegowina und Kosovo die wichtigsten Rekrutierungsgebiete für radikale muslimische Terrorgruppen in Europa.

Neben Frankreich, Belgien und Großbritannien, ist vor allem Bosnien-Herzegowina ein wichtiger Punkt für die Rekrutierung der europäischen Kämpfer der radikalen Organisation Islamischer Staat (IS), die immer wieder mit Enthauptungen die Welt in Schock versetzt. „In den vergangenen Jahren haben sich islamistische Stiftungen, oft mit saudischem Geld, verstärkt in Bosnien engagiert. Einige Dörfer wie Gornja Maoča gelten als islamistische Hochburgen“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

30 Bosnier im Dschihad gefallen

Laut dem Bericht kämpfen derzeit 340 islamistische Bosnier für die IS und andere radikale Gruppen in Syrien und im Irak. Mehr als 30 bosnisch-herzegowinische Staatsbürger sollen für den dortigen „Dschihad“ bereits gefallen sein. Am 3. September nahm die bosnische Polizei 16 Menschen fest, die aus dem Krieg im Nahen Osten in ihre Heimat zurückgekehrt sind.

Wenn es um die Zahlen der Kämpfer geht, weist der Kosovo ähnlich hohe Zahlen auf: 150 Kosovo-Albaner kämpfen – laut Schätzungen des dortigen Geheimdienstes - derzeit an der syrischen Front.  

KOSMO-Redaktion

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