POLITIK 26.05.2015

Bosnien will EU-Kandidatenstatus

© SDA
Der Vorsitzende des bosnischen Ministerrats Denis Zvizdić definiert den EU-Kandidatenstatus seines Landes als Top-Priorität. Die Implementierung des Stabiliserungs- und Assoziierungsabkommens ist der nächste Schritt.


Zvizdić teilte dies beim 6. Kongress seiner Partei der demokratischen Aktion (SDA) gestern in Sarajevo mit. "Es ist uns wichtig, die Sicherheit und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung in Bosnien-Herzegowina möglich zu machen", so Zvizdić. Für das Land sei auch eine stärkere strategische Partnerschaft mit der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten wichtig. Unter die Top-Prioritäten gehören auch Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit. "Wir werden uns nun auf die Implementierung des Stabiliserungs- und Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union fokussieren", sagte der bosnische Premierminister. Das endgültige Ziel sei eine volle Mitgliedschaft bei der NATO.

Zvizdić will in der ersten Hälfte seines Mandats als Vorsitzender des Ministerrats den EU-Kandidatenstatus für Bosnien-Herzegowina erzielen. "Das würde neue Perspektiven sowohl für Bosnien-Herzegowina als auch für die Region bedeuten", so Zvizdić.

KOSMO-Redaktion

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