HOCHWASSER 02.06.2014

Bosnien: Österreicher koordiniert Trinkwasserversorgung

© Andy Wenzel / BMLV
Mit Hauptmann Christian Resch koordiniert ein österreichischer Offizier im Rahmen des EU-Stabes die Trinkwasserversorgung in der Katastrophenregion in Nordbosnien.


Die Europäische Union hat in Bosnien-Herzegowina die Koordination der nationalen und internationalen Anstrengungen zur Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe übernommen. Dazu hat die EU in Orasje, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Camp des Österreichischen Bundesheeres, einen Krisenstab eingerichtet.

Die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung gehört zu den Prioritäten der Einsatzkräfte. Hauptmann Christian Resch zählt dabei nicht nur auf den Beitrag des Österreichischen Bundesheeres, das neben dem Deutschen Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Arbeitersamariterbund, einem schwedischen und einem dänischen Team bereits voll im Einsatz steht. "Wir sind dabei, im gesamten Schadensraum die Aufbereitungs- und Verteilungskapazität stetig auf eine Million Liter Trinkwasser pro Tag zu erhöhen", sagte der ABC-Abwehr-Spezialist.

Die Soldaten der Austrian Forces Desaster Relief Unit (AFDRU) sind seit vergangener Woche in Bosnien-Herzegowina im Einsatz (siehe KOSMO-Bericht).
Rund zwei Drittel der 4,5 Millionen Bosnier leben von ihren Hausbrunnen. Dazu fehlt weitgehend die Kanalisation. Die verbreiteten Sickergruben verschmutzen derzeit das sich setzende Flutwasser. Nach wie vor ist in den Hochwassergebieten die Seuchengefahr sehr hoch.

KOSMO-Redaktion

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