PROTESTE 24.02.2014

Bosnien-Demos in Wien gehen weiter

© KOSMO
Am vergangenen Wochenende versammelten sich wieder um die hundert Menschen vor der Botschaft von Bosnien-Herzegowina in Wien. Weitere Kundgebungen sind geplant.


„Die Freiheit ist meine Nation“ steht auf einem der Transparente. „Bosnische Revolution“, ruft eine Gruppe von ungefähr einhundert Menschen. Vor der Botschaft von Bosnien-Herzegowina in der Tivoligasse in Wien Meidung versammelten sich am Samstagvormittag die Protestierenden, um ihre Solidarität mit den aktuellen sozialen Protesten in Bosnien-Herzegowina zu bekunden.

Im Rahmen der Versammlung kam es auch zu engagierten Debatten um die Bedeutung der Proteste für das Land und die Region so wie über die Frage, ob man die Proteste eher als Ausdruck der wirtschaftlichen Not oder des sozialen Umbruchs betrachten sollte. Im Verlauf der Kundgebung spaltete sich ein Teil der Anwesenden ab. Ein Teil blieb vor der Botschaft, der andere startete einen friedlichen Protestmarsch.

Die Organisatoren riefen zu einer weiteren Versammlung am 21. März auf. „Wir werden nicht anhalten – wir kämpfen weiter“, hieß es an diesem Samstag.

Podiumsdiskussion am Dienstag

Unterschiedliche Standpunkte werden auch bei einer für morgen anberaumten Podiumsdiskussion unter dem Titel „Proteste als Beginn der bosnisch-herzegowinischen Revolution?“ verhandelt werden.

Der bosnisch-herzegowinische Studierendenhilfsverein „Collegium Bosniacum“ organisiert die Veranstaltung und lädt folgende Redner ein: Damir Saračević (Zentrum der zeitgemäßen Initiativen, ZZI), Kemal Smajić (Verein Futurebag Eine Tasche für die Zukunft), Ahmed Husagić (Sozialdemokratische Partei Österreichs) und Nedad Memić (KOSMO-Chefredakteur). Für weitere Informationen besuchen Sie unseren Eventkalender.

Sandra Radovanović / KOSMO

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www.collegium-bosniacum.org

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