HOCHWASSER 21.05.2014

Belgrad bereitet sich auf Höhepunkt der Flut vor

© zVg.
Experten erwarten eine weitere Flutwelle der Save, die in den kommenden Tagen auch Serbiens Hauptstadt Belgrad erreichen soll. Auch in Bosnien-Herzegowina werden weitere Flutwellen befürchtet.

Das Hochwasser am Balkan ist in vielen Regionen noch nicht ausgestanden. Bis Freitag soll eine weitere Flutwelle der Save auch Serbiens Hauptstadt Belgrad erreichen. Der 945 Kilometer lange Fluss, der durch sloweninen, Kroatien, Bosnien-Herzegowina uns Serbien fließt, mündet in Belgrad in die Donau ein. Hier wird ein also ein weiterer Anstieg der Donau von derzeitigen 610 Zentimetern auf etwa 690 Zentimeter erwartet.

Unterdessen geben die Behörden bekannt, dass sie ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen haben. Es wurden nicht nur in der Hauptstadt sondern auch entlang der Save hohe Schutzdämme errichtet. Alleine entlang der Save ist ein zwölf Kilometer langer Schutzwall aufgestellt worden.

„Ich glaube, wir haben die Situation unter Kontrolle“, sagte Belgrads Bürgermeister Siniša Mali und bedankte sich bei zahllosen Freiwilligen, die sich an der Errichtung der Schutzdämme beteiligt hatten.

Die serbische Regierung rief gestern eine dreitägige Staatstrauer aus. In Serbien wurden nach Angaben der Behörden 30.000 Menschen aus ihren Häusern evakuiert. Bisher wurden 21 Todesopfer in Serbien bestätigt. 

Auch in Kroatien und Bosnien-Herzegowina bleibt die Situation weiterhin angespannt. Die drohende Gefahr von Seuchen und einer weiteren Flut infolge der steigenden Temperaturen und einer Schneeschmelze sorgen für eine angespannte Lage.

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KOSMO-Redaktion

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