PANORAMA 10.06.2015

Belgrad: Satanismus im Tesla-Museum?

© zVg.
Die serbisch-orthodoxe Kirche beschuldigte das Telsla-Muesum in Belgrad, satanistische Rituale zu dulden. Hintergrund ist ein Streit um die Urne mit den Überresten Teslas.

Anfang der Woche veröffentlichte die serbisch-orthodoxe Kirche Fotografien, die beweisen sollten, dass im Telsa-Museum in Belgrad „satanistische Rituale“ durchgeführt wurden. Auf dem Foto sind vier junge Menschen zu sehen, die im Schneidersitz auf dem Boden neben der Urne mit den sterblichen Überresten von Nikola Telsa sitzen. Die serbisch-orhtodoxe Kirche forderte die Verlegung der Urne des genialen Erfinders in eine Kirche. Der Streit um die Überreste hält nun schon seit längerer Zeit an (siehe KOSMO-Bericht).

„Ob die Menschen auf dem Foto ein satanistisches Ritual abhalten oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Ich bin weder religiös noch ein Experte für dieses Thema. Es sieht aber ungewöhnlich aus“, sagte Nikol Nikodijević, der Vorsitzende des Belgrader Stadtparlaments.

„Unser Sicherheitsdienst ist 24 Stunden am Tag im Einsazt“, erklärte der Museumsdirektor Branimir Jovanović. „Ich kann versichern, dass bei uns alles ordnungsgemäß abläuft.“

Mittlerweile stellte sich heraus, dass die Aufnahme im Zuge der Performance eines Künstlers entstanden war, der bei einem Festival im Telsa-Museum aufgetretren war.

KOSMO-Redaktion

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