MEDIZIN 02.03.2015

Belgrad: Erster Montenegriner wird zur Frau

Montenegro wird 80 Prozent der Kosten für die Geschlechtsumwandlung eines seiner Staatsbürger in Belgrad tragen.


Dies bestätigte Danijel Kalezić, Direktor der BGO Kvir of Montenegro, gegenüber serbischen Medien. Er wollte jedoch die Identität des Mannes nicht veröffentlichen. Das ist der erste Montenegriner, bei dem der Staat sogar 80 Prozent der komplizierten Behandlungskosten abdeckt. Belgrad gilt als regionales Zentrum für geschlechtsangleichende OPs.

Für eine Geschlechtsumwandlung muss man in Montenegro ein grünes Licht vom Gesundheitsministerium bekommen. Dafür benötigt man medizinische Befunde, die eine geschlechtsangleichende Behandlung empfehlen. Der komplizierte Weg vom Mann zur Frau beginnt mit einer Hormontherapie und wird mit einer Operation fortgesetzt. Der gesamte Prozess kann etliche Jahre dauern.

KOSMO-Redaktion

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