STUDIEREN 04.07.2014

Balkan: teure Bildung

© zVg.
Die Studiengebühren in Bosnien-Herzegowina und Serbien sind mittlerweile so teuer wie in den reichen EU-Ländern.


Studierende an der Uni Sarajevo bezahlen heute an einigen Fakultäten bis zu 1.500 Euro Studiengebühren im Jahr. Die Nachrichtenagentur Anadolu verglich nun die unterschiedlichen Studiengebühren in ganz Europa. Das Ergebnis zeigt, dass etwa bosnische oder serbische Studierende teilweise mehr für ihr Studium bezahlen müssen als Deutsche oder Österreicher.

Die durchschnittlichen Gebühren in Bosnien-Herzegowina betragen um die 500 Euro, die höchsten 1.500 Euro im Jahr. Dennoch hat der Senat der Universität Sarajevo verkündet, die Studiengebühren könnten in Zukunft auf bis zu etwa 3.500 Euro erhöht werden. In Wien hingegen bezahlen zurzeit bosnische Medizinstudenten 720 Euro im Semester.

Ähnlich wie in Bosnien-Herzegowina ist die Situation in Serbien. Etwa 1.000 Euro Gebühren werden durchschnittlich für das Studium vorausgesetzt, für den Studiengang Architektur sogar das Doppelte. Die teuersten Studienfächer in Kroatien fallen in den Bereich Biomedizin, Kunststudierende bezahlen sogar 1.200 Euro.

Verglichen mit anderen Balkanländern, ist das Studieren in Mazedonien am günstigsten. Dort betragen die durchschnittlichen Studiengebühren lediglich 200 Euro.

KOSMO-Redaktion

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