WIRTSCHAFT 03.03.2014

Balkan-Töchter der Hypo Alpe Adria vor Verkauf

© zVg.
Sollte der Verkauf der Balkan-Töchter der Hypo Alpe Adria nicht gelingen, wird ein Börsengang in Erwägung gezogen.


Alexander Picker, Vorstandschef der in die Schlagzeilen geratenen Bank Hypo Alpe Adria, sprach in einem Kurier-Interview vergangene Woche von den Plänen für die südosteuropäischen Töchter der in die Krise geratenen Bank. Nach seinen Angaben gibt es bereits fünf ernstzunehmende Interessenten für den Kauf der der Balkan-Töchter der Hypo, die einen theoretischen Wert von 1 Milliarde Euro haben. Allerdings, so Picker, werde der Preis durch die anhaltende Insolvenzdebatte nach unten gedrückt. Vor Kurzem wurde die Frist für verbindliche Angebote bis Ende April verlängert.

Sollte der Verkauf nicht stattfinden, überlegt man, mit dem Südosteuropa-Netzwerk an die Börse zu gehen, etwa in London oder in Warschau. „Diese Idee verfolgen wir parallel zum Verkauf. Ein guter Käufer ist uns aber aus rein zeitlichen Gründen lieber“, so Picker.

KOSMO-Redaktion


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