SPORT 24.09.2013

BC Zepter Vienna startet durch

© zVg.
Der aktuelle österreichische Basketball-Meister BC Zepter präsentierte am Montag (24. September 2013) aktuelle Neuerungen für die Saison 2013/14.


Nach über 20 Jahren brachten sie den Meistertitel der ABL Basketball Bundesliga nach Wien zurück. Damit nicht genug. Nach dem Erfolg der vergangenen Saison wird der Wiener Verein BC Zepter in der Euro Challenge gegen drei europäische Vereine um den Aufstieg kämpfen. Eine Beteiligung an der ABA - Adriatic League, in der auch Spitzenmannschaften wie KK Partizan Belgrad, KK Roter Stern Belgrad, Cibona Zagreb und KK Zadar mitspielen, ist auch in Sicht.

"Mit der Euro Challenge treten wir in eine andere Dimension", sagte der General Manager des Wiener Vereines Petar Strbac Stazić in der Pressekonferenz. Dafür hat er fünf neue Legionäre geholt. Jeweils einen aus Litauen und Montenegro und drei aus Serbien. Der Stamm der österreichischen Spieler rund um Benedikt Danek, dem Point Guard des Teams, ist geblieben. Stjepan Stazić, österreichischer Meister, internationaler Star und Bruder des General Managers pausiert derzeit als Geschäftsführender Vorstand des Klubs. Als Zukunftsinvestition holte er den renommierten Headcoach Darko Russo, der in zahlreichen Endphasen des europäischen Basketballs stand.  


Nachwuchsförderung

Ein für den Verein zentrales Thema ist die Förderung des Nachwuchses. Es wurde entschieden, dass professionelle Trainer mit abgeschlossenen Trainerschulen und nicht mit Kursen im Nachwuchsbereich eingesetzt werden müssen.

Dazu meinte der Headcoach Darko Russoim Gespräch mit KOSMO, dass ein Juniorspieler schon zwischen 16 bis 18 Jahren ein technisch versierter und definierter Spieler sein muss, was im heimischen Basketball bis jetzt nicht der Fall war. Bedingungen wird er keine Stellen, da eine Zusammenarbeit zwischen Bundesliga- und Juniorspielern wichtig sei. Im Seniorenbereich erkannte er sehr wohl Ähnlichkeiten mit Vereinen aus der Ukraine und lobte gleichzeitig die Spieler seines Kaders.

Team-Kapitän und  Bundesliga-Meister, Benedikt Danek glaubt auch, dass junge Talente eine realistische Chance an der Teilnahme im internationalen Basketball hätten. „Eine Rechtzeitige Förderung von erfahrenen Coaches ist allerdings substantiell“, betonte er gegenüber KOSMO. „Mit genug Anstrengung kann jeder Spieler seine heimische wie internationale Gelegenheit bekommen“.

Josip Andrejevski / KOSMO

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