SERBIEN 19.11.2014

Austro-Serben betrogen Hochwasseropfer

© zVg.
In Serbien wurden bisher 30 Fälle von Betrug bei der staatlichen Unterstützung für Hochwasseropfer gemeldet. Vor allem Menschen, die in Österreich und Deuschland wohnen und Wochenendhäuser in Serbien besitzen, sollen den Staat betrogen haben.


Nach dem verheerenden Hochwasser, das den Balkan in diesem Jahr heimsuchte, wurden nun zahlreiche Betrugsfälle bei der Auszahlung der Hochwasserhilfe in Serbien festgestellt.Viele Gastarbeiter kassieren für ihre beschädigten Wochenendhäuser und nehmen das Geld wieder dorthin migenommen, wie sie leben – hauptäschlich nach Wien und München, heißt es aus dem zuständigen Amt für den Wiederaufbau nach dem Hochwasser. 

 „Um staatliche Hilfe zu bekommen, müssen die Betroffenen nicht nur die Besizter der überfluteten Objekte sein, sondern in diesen Häusern auch ihren Hauptwohnsitz haben. Die staatlichen Mittel sind begrenzt und es ist unser vorrangiges Ziel, Existenzprobleme zu lösen, und nicht beim Wiederaufbau von Wochenendhäusern zu helfen“, sagte Marko Blagojević, Direktor des Büros für den Wiederaufbau nach dem Hochwasser.

Mit Hilfe von falschen Zeugenaussagen von Nachbarn sollen sich diese im Ausland lebenden Besitzer von Wochenendhäusern Zahlungen bis zu zweieinhaln Millionen Dinar (ca. 25.000 Euro) erschlichen haben. Die Kontrollen sollen nun verschärft werden, heißt es auch von Seiten des Premierministers Aleksandar Vučić. Weiterer Betrug werde nicht mehr toleriert.

KOSMO-Redaktion

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