SKANDAL 08.05.2015

Arbeiter aus Bosnien in München betrogen

© zVg.
30 Arbeiter aus Bosnien-Herzegowina warten seit Monaten auf ihr verdientes Gehalt in München. Das Generalkonsulat in München ist mit dem Fall vertraut.


30 Arbeiter aus Bosnien-Herzegowina lehnen seit einem Monat ab, ihre Arbeiten an mehreren Baustellen in der bayerischen Hauptstadt wieder aufzunehmen. Sie warten seit mehr als fünf Monaten auf die Ausbezahlung des verdienten Gehalts. Die bosnischen Bauarbeiter wurden vom slowenischen Bauunternehmen Pejgrad & Partnerji engagiert, die Baustellen gehören den deutschen Unternehmen Leitner & Strasser sowie Logicbau, schreiben bosnische Medien.

Das Generalkonsulat Bosnien-Herzegowinas ist mit dem Problem der Arbeiter vertraut: "Keiner der Arbeiter hat uns bisher kontaktiert. Das Generalkonsulat kann sich in persönliche Verträge zwischen den Arbeitern und dem Unternehmen einmischen, wir werden aber die Situation verfolgen und unsere konsularische Hilfe leisten", teilten das Generalkonsulat und das bosnisch-herzegowinische Außenministerium.

KOSMO-Redaktion

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