EUROPA 13.01.2014

Aktuelle Studie: EU profitiert von Migranten aus Osteuropa

© zVg.
Eine aktuelle OECD-Studie zeigt, dass der europäische Arbeitsmarkt besonders von den Arbeitskräften aus Osteuropa profitiert. Insgesamt ist die Mobilität innerhalb der EU laut der Studie relativ gering.


Angesichts der aktuellen Debatte um die Arbeitsmarktöffnung für Rumänien und Bulgarien beschäftigt sich eine OECD-Studie mit den positiven Effekten der Arbeitsmigration in Europa. Die Studie kam zu dem Schluss, dass Menschen aus Osteuropa nicht nur vermehrt mobil sind, sondern dem europäischen Arbeitsmarkt auch besonders gut tun. Durch die Migration aus Osteuropa werden einerseits die Arbeitsmärkte ihrer Heimatländer entlastet, andererseits werden in den Zielländern Jobs ausgeübt, die oft schwer zu besetzen sind. Daraus ergeben sich laut den Autoren der Studie positive Effekte für die europäische Wirtschaft.

Wenig mobile Europäer

Das Ideal der europäischen Mobilität werde bisher wenig gelebt, so die Ergebnisse der Studie. Die Quote der mobilen Arbeitskräfte stehe in der Europäischen Union und der Europäischen Freihandelszone bei lediglich 0,2  Prozent (Zeitraum 2011 und 2012). Gemeint ist der Prozentteil jener Bürger, die angaben, im Vorjahr in einem anderen EU-Staat gelebt haben. Insgesamt steigt die Mobilität in Europa seit 2006 leicht an.

KOSMO-Redaktion

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