POLITIK 22.04.2015

26 Bosnier bei Kriegen im Ausland umgekommen

In Bosnien-Herzegowina wird eine neue Behörde eingesetzt, die verhindern soll, dass bosnische Bürger an Kriegen im Ausland teilnehmen.


Rund 26 Bürger aus Bosnien-Herzegowina sind im vergangenen Jahr beim Einsatz in ausländischen Kriegsgebieten umgekommen. Das bestätigte Dragan Lukač, Innenminister des Landesteils Republika Srpska, gegenüber den Medien. Unter den getöteten sog. „Foreign Fighters“ gibt es laut Angaben des Ministers auch Frauen. Mehrere hundert Personen aus Bosnien-Herzegowina befinden sich derzeit in Kriegsgebieten im Ausland. Viele von ihnen haben versucht ihre Spuren zu verwischen, indem sie zuerst in ein anderes europäisches Land reisten, bevor sie sich auf den Weg ins Kriegsgebiet machten.

Eine neue Behörde soll sich in Zukunft für den Anti-Terror-Einsatz in Bosnien-Herzegowina zuuständig sein. Diese soll für die Überwachung von Personen sorgen, die versuchen in ein Kriegsgebiet aufzubrechen, oder von dort zurückzukehren oder die eine sonstige Bedrohung für die öffentliche Sicherheit darstellen. „In Anbetracht der Ereignisse in der Welt müssen wir das Sicherheitsniveau in unserem Land deutlich erhöhen“, sagte Lukač.

KOSMO-Redaktion

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