INTEGRATION 16.09.2014

1,2 Millionen für Sprachförderung

© zVg.
Der Österreichische Integrationsfonds stockt die Förderungen für Deutschkurse auf 1,2 Millionen Euro auf und vereinfacht die Vergabeverfahren.


In den vergangenen Jahren stiegen die Anträge für Deutschkursförderungen beim ÖIF kontinuierlich, allein im Vorjahr um knapp ein Viertel auf rund 3.500 Anträge. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der ÖIF-Sprachfördertopf 2014 auf insgesamt 1,2 Millionen Euro aufgestockt und die Förderrichtlinien überarbeitet und vereinfacht.

"Wir wollen Zuwanderinnen und Zuwanderern einen möglichst einfachen Zugang zum Deutschlernen ermöglich, damit sie sich rasch in Arbeitsmarkt und Gesellschaft integrieren können“, Integrationsminister Sebastian Kurz. Der ÖIF wird Großteils vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres finanziert.

Weniger Bürokratie bei Förderungen

Ab sofort können mit einem Förderantrag mehrere Deutschkursmodule besucht werden. Mit einer österreichweit einheitlichen Förderpauschale gibt es außerdem erstmals einheitliche Fördersummen in allen Bundesländern. Weiters wurde die Förderzielgruppe erweitert: Neben Asylberechtigten, subsidiär Schutzberechtigten und Drittstaatsangehörigen mit langfristigem Aufenthalt in Österreich, die über keine ausreichenden eigenen Mittel für die Teilnahme an einem Deutschkurs verfügen, fördert der ÖIF ab sofort auch EU-Bürger, die sozial bedürftig sind und an Programmen des ÖIF teilnehmen.

ÖIF-Geschäftsführer Franz Wolf: "Unser Ziel ist es, dass Zuwanderinnen und Zuwanderer so rasch und unkompliziert wie möglich Deutsch lernen können, um in unserem Land erfolgreich auf eigenen Beinen zu stehen."

KOSMO-Redaktion

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